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Mehr Raum für Pause und Kreativität.

20.12.2023

Warum das Lehrerzimmer mehr als ein altmodischer Verwahrungsort für Lehrkräfte sein sollte.

Ein langer Tisch mit durchgesessenen Polsterstühlen, ein Regal, das ein paar wackelige Fächer bietet, vielleicht noch eine Ecke mit einer Filterkaffeemaschine – so sehen viele Lehrerzimmer hierzulande aus. Jede Lehrkraft hat dort in der Regel ihren festen Sitzplatz, den sie für Unterrichtsvorbereitungen, Gespräche und Pausenaufenthalte nutzt – oder, sollte es besser heißen: „nutzen muss“?

Da geht noch viel mehr.

Lehrerzimmer sind selbstverständlich in erster Linie funktionale Räume, aber das bedeutet nicht, dass sie deshalb auch lieblos und ungemütlich sein müssen. Flexible und moderne Möblierungskonzepte ermöglichen es, die zur Verfügung stehende Fläche gleichzeitig für Besprechungen, konzentrierte Einzelarbeiten, gemeinsame Projekte und – schließlich ebenfalls – für eine erholsame Pause zu nutzen. Unterschiedliche Raummodule können der Vielfalt der möglichen Tätigkeiten besser gerecht werden. Intelligente Aufbewahrungslösungen sorgen zusätzlich dafür, dass Lehrmaterialien und persönliche Gegenstände entsprechend verstaut sind – und das alles inklusive Wohlfühlfaktor.

Das Auge arbeitet mit.

Abgesehen von der unpraktischen Raumgestaltung, bringt die eingangs beschriebene Innenarchitektur den Lehrkräften zudem wenig Wertschätzung entgegen. Forschungen zeigen, dass die Umgebung, in der Menschen arbeiten, deren Stimmung, Wohlbefinden und Produktivität beeinflusst. Modernes Mobiliar trägt dazu bei, dass sich Lehrer*innen in ihrem Arbeitsraum auch wirklich wohlfühlen. Deshalb sollte das Design des Lehrerzimmers einerseits funktional sein und andererseits eine warme, einladende Atmosphäre schaffen. Farben, Licht und Materialien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Pflanzen, Kunstwerke und persönliche Gegenstände können die Atmosphäre positiv steigern und dazu beitragen, dass sich Lehrkräfte wie zu Hause fühlen.

Multifunktionales schafft mehr Möglichkeiten.

Zunächst einmal ist es wichtig, den vorhandenen Raum sinnvoll zu strukturieren und den verschiedenen Aktivitäten einen eigenen Platz zu schaffen. Die obligatorische Tischreihe im Zentrum des Lehrerzimmers lässt sich einfach auflösen und in kleinere Gruppeninseln umwandeln. Dafür eignen sich am ehesten mobile, modulare Tische, die – je nach Bedarf – einer größeren oder kleineren Gruppe schöne Sitzgelegenheiten bieten. Und wenn das Kollegium dann doch einmal im Ganzen tagt, können alle Elemente leicht wieder zu einem großen Tisch zusammengefügt werden.

Aber bitte gemütlich.

Wer in einer kleinen Gruppe oder in persönlicher Zweisamkeit das Gespräch sucht, möchte nicht unbedingt an einem Tisch im Zentrum des Lehrerzimmers Platz nehmen. Hierfür ist eine bequeme Sitzecke gefragt. Gemütliche Polstermöbel, wie Sofas oder Sessel um einen passenden Tisch herum, sind eine geeignete Lösung. Idealerweise ist diese Lounge-Ecke durch seine Bauweise vom Rest des Zimmers abgeschirmt oder man arbeitet dort mit einem Akustikraumtrenner. So finden die Lehrkräfte dort Ruhe und eine entspannte Atmosphäre.

Über den Tellerrand schauen.

Oder es lassen sich ganz neue Räume eröffnen. Bei der Planung zum neuen Lehrerzimmer empfiehlt es sich, von Anfang an den üblichen Horizont zu erweitern. Gibt es einen Ort in der Schule, der umgewidmet werden kann, wie zum Beispiel ein sporadisch genutztes Materiallager, das dann in den Keller zieht? Warum nicht ein Zimmer fernab vom turbulenten Schulalltag für eine gemütliche Lounge nutzen, in der eine wirkliche Pause stattfinden kann? Vielleicht müssen dafür intern vereinzelte Diskussionen geführt und etwas Überzeugungsarbeit geleistet werden, aber die können sich später durch einen neuen Raum bezahlt machen.
Mit ansprechenden Farben, ein paar bequemen Sitzgelegenheiten und der passenden Beleuchtung lässt sich im Handumdrehen eine gemütliche Ruhezone herrichten, die dann keinen Kompromiss auf großer Fläche mehr darstellt.

Konzentration bei der Arbeit.

Doch „Pause“ heißt nicht nur abschalten. Das Lehrerzimmer wird ebenfalls als Ort der Begegnung verstanden, und ist für viele Pädagog*innen auch ein Arbeitsplatz. Vielleicht soll in der Freistunde noch spontan ein Arbeitsblatt entstehen, es muss eine Literaturrecherche durchgeführt werden oder es wird eine Klassenarbeit korrigiert. Zu diesem Zweck kann ein abgetrennter PC-Arbeitsplatz sinnvoll sein. Damit solche Aufgaben mit der nötigen Konzentration durchgeführt werden können, empfiehlt es sich auch diese Bereiche durch Akustikraumtrenner abzuschirmen.

Guten Appetit!

Schließlich ist das Lehrerzimmer auch Pausenraum und Erholungsort für das Kollegium einer Schule. Zu einer regenerativen Auszeit gehören unter anderem ein frisch gebrühter Kaffee, eine Tasse Tee, eine warme Mahlzeit oder der Geburtstagskuchen. Essen und Trinken sollten ebenfalls – wie das Arbeiten und Konferieren – einen separaten Bereich im Lehrerzimmer einnehmen, wenn es nicht sogar in einen anderen Raum ausgelagert werden kann. Hier muss es nicht immer ein klobiger, platzraubender Esstisch sein, um den sich die Kolleg*innen drängen. Eine schlanke Lösung mit Hochtisch und Barhockern ist deutlich eleganter und lässt viel Freiraum übrig.

Bitte gut aufbewahren!

Taschen, Bücher, Klassenarbeiten, Lehr- oder Verbrauchsmaterial und vieles mehr – in einem Lehrerzimmer sammelt sich so manches an, was entweder nur praktisch verstaut oder auch sicher verwahrt werden muss. Dafür sollten keine erdrückenden Schrankwände im Raum stehen. Farbenfrohe und variabel gestaltbare Aufbewahrungslösungen helfen auch, die Atmosphäre im Lehrerzimmer aufgelockerter zu gestalten, als das bei einem dunklen, überdimensionierten Ungetüm der Fall ist.

Jetzt planen – jetzt starten!

Also, nicht warten, bis einem die Decke auf den Kopf fällt, denn „Geht nicht!“ gibt es nicht. Die Möglichkeiten zur modernen Gestaltung des Lehrerzimmers – bis hin zur Erholungs-Lounge, die eine wirkliche Pause zulässt, sind vielfältig. Wir bieten allen Interessierten unsere kompetente und individuelle Beratung für das Lehrerzimmer der Zukunft.